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Nummer 31

Nummer 31

Nummer: 31
Erscheinungsdatum:
10.09.2009

DIE FINANZIERUNG DES KRIEGES

Vollbeschäftigung, Aufrüstung, Schulden: Die Finanzpolitik des Dritten Reichs

Mit folgenden Zeitungen und Dokumenten:

Deutsche Allgemeine Zeitung
13. Februar 1937

Deutsche Informationen
2. Oktober 1937

Deutsche Volkszeitung
21. Februar 1937

Dokument dieser Woche:

IN DIESER AUSGABE IST UNS EIN FEHLER UNTERLAUFEN: VON ZWEI PLAKATEN, DIE FÜR DIESE AUSGABE ZUR AUSWAHL STANDEN, WURDE EINES GEDRUCKT, ABER DAS ANDERE ANGEKÜNDIGT UND AUF SEITE 4 BESCHRIEBEN. WIR WERDEN UNS BEMÜHEN, DAS POSTER MIT DEM KdF-WAGEN IN EINER DER NÄCHSTEN AUSGABEN, DIE SICH MIT WIRTSCHAFTLICHEN BELANGEN AUSEINANDERSETZT, ZU VERWENDEN. WIR BITTEN VIELMALS UM ENTSCHULDIGUNG!

Die "Parole der Woche" war eine wöchentlich erscheinende Wandzeitung, herausgegeben von der Reichsleitung der NSDAP. Viele in Plakate würden wir für ZEITUNGSZEUGEN nicht nachdrucken, weil die Inhalte sehr oft extrem antisemitische und hetzerische waren. Die Inhalte orientierten sich hauptsächlich an aktuellen politischen Ereignissen und präsentierte leicht eingängige Botschaften und gefestigte Feindbilder. Diese "Parolen" wurden als "aktive Propaganda" entwickelt, ausgehängt wurden diese Plakate etwa in Dienststellen, Betrieben, Bahnhöfen, Gaststätten etc.

Diese Parole zitiert gleich zu Beginn Adolf Hitler, der in einer Rede auf die Schlagwörter von Marx und Engels einging, und den Nationalsozialismus vom Sozialismus eindeutig abgrenzte. Anlass war die Weltausstellung in Berlin, bei der die Welt scheinbar schwer beeindruckt von den deutschen Leistungen gewesen sei. Interessant auch das militärische Vokabular: "In das Lied der Arbeit klinge der Gleichschritt der Nation!"

Bei dieser von den aufstrebenden Diktaturen geprägten Weltausstellung in Paris widersprachen besonders der deutsche und der sowjetische monumentale Pavillion in ihrer einschüchternden Ausstrahlung dem eigentlichen Zweck der Veranstaltung, der friedlichen Zusammenarbeit den Nationen. Im spanischen Pavillion dagegen wurde Picassos "Guernica", das die Gräuel des Spanischen Bürgerkriegs darstellt, gezeigt.



Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe:

PD Dr. Christopher Kopper

Christopher Kopper ist Privatdozent für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld.



Prof. Dr. Horst Pöttker

Horst Pöttker ist Professor am Institut für Zeitungsforschung der Technischen Universität Dortmund, Gastprofessor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von ZEITUNGSZEUGEN.

Literaturhinweise und Empfehlungen:

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16.09.2010

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