Januar 1935: Die Saarabstimmung wird von der Goebbelschen Propaganda in ein Bekenntnis zu NS-Deutschland umgedeutet
Mit folgenden Zeitungen und Dokumenten:
Der Mittag vom 15. Januar 1935
Frankfurter Zeitung vom 16. Januar 1935
"Für den Status quo"
(Wahlplakat des Völkerbundes)
Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe:
Gerhard Paul über den Wahlkampf, Ablauf und Auslegung der Saarabstimmung
Gerhard Paul ist Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Flensburg.
Patrik von zur Mühlen über das ewige Konfliktgebiet Saarland und die Vorgeschichte zur Volksabstimmung
Dr. Patrik von zur Mühlen war 1975 bis 2007 Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn.
Alexander Luckow über die unterschiedliche Berichterstattung in den beigelegten Zeitungen dieser Ausgabe
Alexander Luckow ist Journalist in Hamburg.
Literaturhinweise und Empfehlungen:
- Maria Zenner, Parteien und Politik im Saargebiet unter dem Völkerbundsregime 1920-1935, Saarbrücken 1966:
- Gerhard Paul, "Deutsche Mutter - heim zu Dir!" Warum es mißlang, Hitler an der Saar zu schlagen, Köln 1984;
- Patrik von zur Mühlen, "Schlagt Hitler an der Saar!" Abstimmungskampf, Emigration und Widerstand im Saargebiet 1933-1935, Bonn 1979
- Gerhard Paul, "Deutsche Mutter - heim zu Dir!". Warum es mißlang, Hitler an der Saar zu schlagen. Der Saarkampf 1933 bis 1935, Köln 1984.
- Ludwig Linsmayer (Hrsg.), Der 13. Januar. Die Saar im Brennpunkt der Geschichte, Saarbrücken 2005.